Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus Drucken

 

Neun Schülerinnen des Gymnasiums waren jetzt im Rahmen einer Gedenkveranstaltung in der Villa ten Hompel in Münster zu Gast. Dort stellten sie ihre Forschungsergebnisse zum Leben der Ochtruper Juden Rudolf Löwenstein und Isabella Trude von Bingen, die im Rahmen der Bildungspartnerschaft zwischen dem Gymnasium und dem Stadtarchiv Münster entwickelt worden waren vor. „Beide waren Opfer des NS-Regimes. Rudolf Löwenstein ging ins Exil nach Chile, wo er 2008 im Alter von 91 Jahren verstarb“. Isabella Trude von Bingen sei dem NS-Terror zunächst durch eine Flucht in die Niederlande entkommen. „Mit ihrer Mutter Bertha und dem jüngeren Bruder Bernhard wurde sie aber 1943 von den deutschen Besatzern aufgegriffen, nach Westerbork verschleppt und später im Vernichtungslager Sobibor in Polen ermordet worden“. Dem Motto der Veranstaltung „Erinnerung ist der einzige Beweis der Vergangenheit“ folgend, legten die Schülerinnen ihre sehr persönlich gehaltenen Ergebnisse in das „ Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus im Münsterland“ ein, in dem nun stetig an die Ochtruper erinnert wird. Die Arbeiten der Schülerinnen wurden von dem Initiator der Veranstaltung, Peter Schilling vom Verein „Spuren finden“, als herausragend bezeichnet und das Engagement der Schülerinnengruppe als besonders herausgestellt worden.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. Februar 2017 um 09:56 Uhr
 

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